Alles begann am 01.01.1972, als der damalige Branddirektor der Frankfurter Feuerwehr Prof. Ernst Achilles eine Neuordnung der Rettungsdienstlichen Verteilung in der Stadt vorantrieb, und so der Malteser Hilfsdienst e.V. seine erste Beauftragung erhielt.
Zu der Zeit war alles noch sehr provisorisch und so wurden die einzelnen Rettungswagenstandorte in den Bezirken der Stadt verteilt.
Dies hatte zur Folge, dass die Rettungswachen in Wohnungen und leer stehenden Gebäuden, ausserhalb der Feuerwachen, untergebracht wurden.
Mit der Zeit, und auf Grundlage dieser Beauftragung, bauten die Malteser Frankfurt ihre Geschäftsstelle auf und konnten so bald ihr umfangreiches Angebot an sozialen Diensten, Erste-Hilfe Ausbildungen, Sanitätsdiensten und dem Katastrophenschutz zur Verfügung stellen.
Gerade in den sozialen Diensten haben die Malteser Frankfurt eine einzigartige Struktur geschaffen, welche heute nicht mehr wegzudenken ist.
Angefangen von der menschlichen und medizinischen Versorgung in der Drogenarbeit im Schiele-Haus über die heutigen Projekte wie die helfende Hand oder dem Social Day, bis zur Migranten Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung.
Ganz im Zeichen der 900 jährigen Geschichte des Malteser Hilfsdienstes : "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen"
1995 bündelte die Malteser Deutschland alle sozialunter-nehmerischen Bereiche und so wurde der Rettungsdienst in die Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH überführt.
Seitdem gibt es den Malteser Hilfsdienst e.V. für alle ehrenamtlichen Aufgaben und die Malteser Hilfsdienst gGmbH für die notfallmedizinische Versorgung in der Stadt Frankfurt.
Ab Mitte der 90'er Jahre wurden die Rettungswagen auf den einzelnen Feuer- und Rettungswachen in Frankfurt verteilt und untergebracht, um hier eine Verzahnung und kollegiale Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr zu ermöglichen. Zudem konnten so die Kosten der Unterbringung reduziert werden als auch die strategischen Standorte der Feuerwachen zur schnelleren Disposition genutzt werden. Dies hat die hohe Qualität und Professionalität weiter gefördert.
Mittlerweile Arbeiten bereits über 50 hauptamtliche Mitarbeiter auf vier Rettungswagen, an 365 Tagen rund um die Uhr, um Ihnen schnelle, medizinische Hilfe zukommen zu lassen.