Unter diesem Motto eröffnete Volker Stein, der Dezernent für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz der Stadt Frankfurt, am 25. September 2010 den zweiten Aktionstag am nördlichen Mainufer neben dem Eisernen Steg. Insgesamt neun Organisationen präsentierten ihr Equipement und Know How für die öffentlichen Sicherheit und den Katastrophenschutz.
Sechs Stunden lang konnten sich die Bürger ein Bild von der Arbeit der unterschiedlichen Organisationen machen.
Der Malteser Hilfsdienst (MHD) stellte seine unterschiedlichen Fahrzeuge vor. So wurde ein altes Technisches-Lösch-Fahrzeug (TLF) vorgsetellt, welches in einem Azubi-Projekt liebevoll wieder hergerichtet wurde. Zudem konnten interessierte sich einen Rettungswagen (RTW) von innnen anschauen und erklären lassen und in einem "aufblasbaren" Zelt, welches im Katastrophenfall zur Versorgung von Verletzten dient, über die umfangreichen Angebote der sozialen Dienste des Malteser Hilfsdienstes informieren. Auf einer eigens eingerichteten Aktionsfläche demonstrierten die Auszubildenden des Rettungsdienstes die Vorgehensweise und Standards der modernen Traumaversorgung anhand von Unfallszenarien.
Das Technische Hilfswerk (THW) demonstrierte die Funktion einer Ölscheide-Anlage, welche bei havarien von Tankern zum Einsatz kommt und so bis zu 40 Kubikmeter Öl verseuchtes Wasser pro Stunde reinigen kann. Zudem wurden Bootsfahrten auf dem Main mit den unterschiedlichsten Wasserfahrzeugen angeboten.
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) demonstrierte anhand von Übungspuppen die richtige Vorgehensweise bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand und animierte die Zuschauer sich bei der Herz-Druck-Massage an diesen Puppen zu versuchen. Ebenfalls viel Andrang fand der Überschlagsimulator, in welchem man mehrmals gedreht, sich auf dem Kopf stehend in einem Auto wiederfand. Wie man sich aus solch einer Lage selbst befreit erklärte der Sanitäter und half den Teilnehmern aus dem Wagen zu klettern.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter Unfallhilfe (JUH) präsentierten ihre Fahrzeuge welche im Katastrophenfall zum Einsatz kommen. Die JUH kümmerte sich zudem um das leibliche Wohl der Besucher und der Kolleginen und Kollegen mit leckeren Bratwürsten und Chilli.
Die Rettungshundestaffel Frankfurt (RHS) zeigte auf einem Übungsparcour das können ihrer Hunde und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bot ebenfalls fahrten in ihren Booten auf dem Main an.
Der Reservistenverband der Bundeswehr demonstrierte mit einem Sanitäts-Kraftwagen und einem kleinen Panzer vom Typ Luchs ihren Beitrag zum Bevölkerungsschutz.
Last but not least war auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Frankfurt mit einem Hilfs-Lösch-Fahrzeug (HLF) anwesend und präsentierte auf der Aktionsfläche einen "Feuerlauf" mit einem Hitzeschutzanzug.
Leider zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite und bei immer wieder einsetzendem Regen hielt sich die Zahl der Besucher leider in Grenzen.
Thorsten Staarmann
Rettungsdienstbereichsleiter
Malteser Hilfsdienst gGmbH
Schmidtstr 67
60326 Frankfurt am Main